Die Geschichte unserer Hemden
Jede Kollektion hat einen Anfang. Dies ist unserer.
Eine Frage veränderte alles
Alles begann mit einer einfachen Frage.
Beim Betrachten traditioneller Schweizer Kleidung fragte sich Hanna, warum ein so reiches kulturelles Erbe heute kaum noch Teil des Alltags ist.
Diese Frage ließ uns nicht mehr los.
Was wäre, wenn Schweizer Tradition ganz selbstverständlich getragen werden könnte – nicht als Tracht und nicht nur zu besonderen Anlässen, sondern als Kleidung für den Alltag?
Diese Frage wurde zum Ausgangspunkt von allem, was folgte.
Wo fängt man an?
Es ist eine Sache zu sagen:
„Wir gestalten unsere eigenen Hemden, inspiriert von unseren Schweizer Wurzeln.“
Etwas ganz anderes ist es, zu wissen, wo man anfangen soll.
Wir besuchten Museen und Bergdörfer. Wir beschäftigten uns mit traditioneller Kleidung, Alpenblumen und dem Aufbau von Hemden. Wir sprachen mit Herstellern, verglichen Stoffe und Sticktechniken, füllten Skizzenbücher und kamen oft mit mehr Fragen als Antworten nach Hause.
Wir hatten noch keine Kollektion.
Wir waren einfach dabei zu lernen.
Rückblickend waren diese Monate vielleicht die wichtigsten der ganzen Reise.
Noch bevor unser erstes Hemd entstand, wurde uns klar, dass wir etwas Größeres schufen.
Wir schufen eine eigene Sprache.


Jedes Detail zählt
Ideen sind spannend.
Ein Hemd zum Leben zu erwecken – genau dort beginnt die eigentliche Arbeit.
Die ersten Blumenzeichnungen entstanden überraschend leicht.
Die wirkliche Herausforderung begann danach.
Die richtigen Proportionen finden.
Den passenden Kragen und die richtigen Manschetten auswählen.
Maße anpassen.
Eine Farbe genau um den richtigen Ton weicher machen.
Jede Stickerei exakt an ihren Platz setzen.
Jeder Prototyp beantwortete eine Frage und warf gleichzeitig eine neue auf.
Manche Entscheidungen dauerten nur wenige Minuten.
Andere brauchten Wochen.
Viele Versionen sahen fast gleich aus.
Für uns waren sie völlig unterschiedlich.
Nach und nach wurden aus Hunderten kleiner Entscheidungen ein einziges Hemd.
Als sich schließlich alles stimmig anfühlte, wussten wir, dass wir dem Ziel nahe waren.



Gemeinsam aufbauen
Ein Hemd zu entwerfen war nur ein Teil der Reise.
Es zum Leben zu erwecken bedeutete, Menschen zu finden, denen Details genauso wichtig waren wie uns.
Diese Suche führte uns in die Ukraine. Nicht nur wegen ihrer langen Tradition von Leinen und Stickerei, sondern auch, weil sie Hannas Heimat ist.
Dieses Projekt konnte nur entstehen, weil zwei Kulturen durch den gleichen Respekt vor dem Handwerk miteinander verbunden wurden.
Dort begegneten wir Yuri und seinem Team.
Vor über vierzig Jahren hatte Yuri eine der bekanntesten Marken für bestickte Kleidung in der Ukraine aufgebaut. Nachdem seine Fabrik im Krieg zerstört worden war, begann er noch einmal von vorne.
Als wir uns kennenlernten, suchte er keine neuen Kunden.
Und wir suchten nicht einfach nur einen Hersteller.
Wir alle suchten das richtige Projekt.
Aus Mustern wurden Gespräche.
Aus Gesprächen wurde Vertrauen.
Und Vertrauen wurde zum Fundament für alles, was folgte.

Die ersten Kunden
Die ersten Kunden vergisst man nie.
Jedes Hemd beginnt mit einer Idee.
Seine Geschichte beginnt erst wirklich, wenn jemand es trägt.
Eines Tages besuchte Sima unseren Stand.
Sie verliebte sich sofort in unsere Hemden und kaufte den Prototyp des Herrenmodells für ihren Mann.
Kurze Zeit später kam sie zurück.
Sie wollte nicht warten, bis das Damenmodell erhältlich war.
Also kaufte sie auch diesen Prototyp.
In diesem Moment wurde uns klar, dass unsere Hemden Teil der Geschichte eines anderen Menschen geworden waren.

In diesem Moment wurde uns klar, dass unsere Hemden nicht mehr nur uns gehörten.
Die Geschichte geht weiter
Das ist erst der Anfang.
Unsere Geschichte begann mit einer Frage.
Das nächste Kapitel wird von den Menschen geschrieben, die unsere Kreationen tragen.
Danke, dass Sie Teil davon sind.